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Knibbel-Protokolle

ausgefülltes Wochenprotokoll
Drei verschiedene Knibbelmuster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um sein eigenes Knibbel-Verhalten besser zu verstehen, empfiehlt sich genaue Beobachtung. Zur Aufzeichnung lassen sich verschiedene Selbstbeobachtungs-Bögen verwenden.

 

Wir stellen hier zwei Bögen vor und zeigen anhand eines ausgefüllten Bogens, wie die Aufzeichnung aussehen könnte.

 

Wichtig ist dabei immer: Nicht lange mit der Aufzeichnung warten, sondern diese direkt nach einem Knibbelanfall machen! Sonst vergisst man es im Laufe des Tages ganz oder erinnert sich nicht mehr genau an die Situation und die begleitenden Gefühle.

 

Und diese kennen zu lernen, seinen eigenen destruktiven Mustern auf die Schliche zu kommen - gerade darum geht es ja!

 

1. Knibbel-Protokoll als Kurve

 

Bei diesem Wochenprotokoll trägt man die Intensität des Knibbelns auf einer Skala von 1 bis 10 ein. Vorteile der Variante: Sich täglich wiederholende Muster werden durch die grafische Aufzeichnung sofort deutlich und das Notieren fordert wenig Zeit.

Nachteil: Es ist relativ wenig Platz für Notizen, daher ist der "Erinnerungswert" bezüglich der konkreten Situation und der darin erlebten Gefühle eher gering.

 

Hier gibt des das Wochenprotokoll zum Herunterladen und Ausdrucken (jpg)

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Wochenprotokoll
Diese Wochenprotokoll eignet sich vor allem zum Einzeichnen einer Verlaufskurve mit Anmerkungen. So lassen sich schon nach zwei Wochen eindeutige Verhaltensmuster erkennen.
SP-Protokoll.pdf
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Um etwas klarer zu machen, wie das Ausfüllen funktioniert, gibt es hier zur Anschauung ein teilweise ausgefülltes Formular mit drei unterschiedlichen, möglichen Knibbel-Mustern im Tagesverlauf.

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Ausgefülltes Knibbelprotokoll
Hier haben wir drei verschiedene Verhaltensmuster beim Knibbeln eingetragen, um zu zeigen, wie unterschiedlich sie sind und wie man das Protokoll benutzt.
ausgefuelltes knibbelprotokoll.jpg
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2. Selbstbeobachtungs-Bogen der Trichotillomanie-Infostelle Hamburg

 

Dieser Bogen konzentriert sich mehr auf die konkrete Situation, in der Skin-picking stattfindet. Er ist daher besonders gut geeignet, die eigenen Gefühle und Gedanken zu erforschen.

 

Ursprünglich wurde er für Trichotillomanie (zwanghaftes Haare ausreißen) entwickelt, lässt sich aber ohne Weiteres auf Skin-picking übertragen. Dem "Kartoffelwesen" unten rechts habe ich deswegen noch ein paar Pickel gemalt. Sorry, ist nicht bös gemeint ... ;)

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selbstbeobachtung.jpg
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Übrigens:

Selbstbeobachtungs-Bögen sind natürlich besonders gut als Arbeitsgrundlage im Rahmen einer Verhaltenstherapie zu verwenden!


Selbsthilfe-Anleitungen der Uniklinik Hamburg-Eppendorf

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Susanne Fricke stelle ich die Anleitungen zum "Habit Reversal Training" und zur "Entkopplungsmethode" hier als PDFs zur Verfügung. Wer mag, kann ausprobieren, ob die Anwendung hilft, das Kratzen, Drücken und Knibbeln in den Griff zu bekommen. Die Techniken können, müssen aber nicht, in eine Verhaltenstherapie eingebunden werden.

 

Die Manuals wurden im Rahmen einer Studie im Herbst 2010 entwickelt, die erforschen sollte, welche Selbsthilfe-Methode besser gegen Skin-picking wirkt. Welche Methode eignet sich besser? Die Auswertung liegt seit Mitte Dezember 2010 vor und kann ebenfalls hier eingesehen werden.

 

Habit Reversal

 

Entkopplungsmethode

 

Auswertung

 

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